Bauernhaus in Zug: Denkmalschutz und Energiesanierung vereint

Ein denkmalgeschütztes Bauernhaus in Zug wurde energetisch saniert, ohne sein historisches Erscheinungsbild zu verlieren.
Ein denkmalgeschütztes Bauernhaus an der Chamerstrasse in Zug ist energetisch saniert worden, ohne sein historisches Erscheinungsbild zu verlieren. Das berichtet der Beobachter. Eigentümerin Barbara Stadlin liess das Holzhaus, dessen Ursprünge ins 17. Jahrhundert zurückreichen, so umbauen, dass es heutigen Wohnbedürfnissen entspricht und gleichzeitig den Auflagen des Denkmalschutz Schweiz genügt.
Das Gebäude war ursprünglich zweistöckig. 1885 kam ein steiles Giebeldach dazu, wodurch ein zusätzliches Dachgeschoss entstand. Damals erhielt die Fassade auch ihre bis heute typische Gestaltung im Schweizer Holzstil: Schindeln in zartem Grün und Holzdetails mit Laubsägemuster.
Die Energiesanierung des Bauernhauses galt als Gratwanderung zwischen Substanzschutz und heutigen Anforderungen an Dämmung und Haustechnik. Weil das Gebäude unter Denkmalschutz Schweiz steht, waren Eingriffe an Fassade und Dachform nur begrenzt möglich, ohne den historischen Charakter zu gefährden.
«Es wurde genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten», sagt Stadlin laut Beobachter über das Ergebnis der Sanierung.
Was heisst das fuer Vermieter?
Das Beispiel aus Zug zeigt Eigentümern historischer Liegenschaften, dass eine Energiesanierung auch bei denkmalgeschützten Altbauten möglich ist. Wer ein Gebäude besitzt oder kaufen will, das dem Denkmalschutz Schweiz untersteht, sollte frühzeitig mit der kantonalen Denkmalpflege klären, welche Massnahmen zulässig sind. Das reduziert Planungsrisiken und schafft Klarheit über mögliche Fördergelder für die energetische Sanierung.
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