Immobilienbranche 2026: Stimmung bleibt zuversichtlich

Redaktion2 min read30.09.2026, 00:00gestern
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Immobilienbranche 2026: Stimmung bleibt zuversichtlich

Die Schweizer Immobilienbranche blickt 2026 weiter zuversichtlich auf den Markt: Leerstände sinken, Angebotsmieten steigen, der Referenzzinssatz liegt bei 1,25 Prozent.

Die Stimmung in der Schweizer Immobilienbranche bleibt zuversichtlich, wie nau.ch berichtet. Die Marktdaten stützen diese Einschätzung: tiefe Finanzierungskosten, sinkende Leerstände und steigende Angebotsmieten prägen das laufende Jahr 2026.

Leerstände sinken, Mieten ziehen an

Am 1. Juni 2025 lag die Leerwohnungsquote bei 1,00 Prozent, das entspricht rund 48'500 leer stehenden Wohnungen. Für 2026 rechnet das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) mit einem weiteren Rückgang.

Die UBS erwartet für dieses Jahr nochmals leicht sinkende Leerstände, um rund 2 Prozent steigende Angebotsmieten und um rund 3 Prozent höhere Transaktionspreise. PwC meldet für das zweite Quartal 2026 einen Anstieg der Neuvertragsmieten um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Plus 2,0 Prozent.

Eigentum: Preiserwartungen bleiben positiv

Bei Wohneigentum rechnet PwC weiterhin mit steigenden Preisen. Gestützt wird der Markt vom tiefen Zinsumfeld. Der hypothekarische Referenzzinssatz liegt seit September 2025 unverändert bei 1,25 Prozent.

Als zusätzlicher Faktor gilt die beschlossene Abschaffung des Eigenmietwerts. Wie und wann sie umgesetzt wird, entscheiden die Kantone. Der Zeitpunkt kann deshalb je nach Kanton unterschiedlich ausfallen.

Was heisst das für Vermieter?

Tiefe Leerstände und höhere Neuvertragsmieten verbessern die Vermietbarkeit, vor allem in Zentren und Agglomerationen. Bei Neuvermietungen besteht weiter Aufwärtsdruck auf die Preise.

Bestandsmieten lassen sich dagegen nicht frei am Markt ausrichten. Hier gelten das Mietrecht des Obligationenrechts und der Referenzzinssatz. Wer anpasst, muss formell und materiell korrekt vorgehen.