Krankenkassenprämien 2027 steigen im Schnitt um 5 Prozent

Redaktion2 min read30.09.2026, 00:00gestern
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Krankenkassenprämien 2027 steigen im Schnitt um 5 Prozent

Die Krankenkassenprämien steigen 2027 im Schnitt um 5 Prozent, meldet das Bundesamt für Gesundheit; die mittlere Monatsprämie liegt dann bei 412 Franken.

Die Krankenkassenprämien in der Schweiz steigen 2027 im Durchschnitt um 5 Prozent. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit. Die Zahl bezieht sich auf die mittlere Prämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, also den Durchschnitt aller bezahlten Prämien. Diese beträgt 2027 monatlich 412 Franken.

Die Erhöhung fällt je nach Kanton unterschiedlich aus. Laut BAG liegt sie zwischen 3,0 und 6,6 Prozent. Bereits für 2026 waren die Prämien um 4,4 Prozent gestiegen.

Gründe für den Anstieg

Als Hauptursache nennt das BAG die gestiegene Zahl der Behandlungen. Hinzu kommen die Alterung der Bevölkerung und der medizinisch-technische Fortschritt. Mehrere Reformen zur Kostendämpfung seien auf dem Weg. Das Amt fordert alle Akteure des Gesundheitswesens auf, bei deren Umsetzung Verantwortung zu übernehmen.

Sparmöglichkeiten für Versicherte

Wer die Kosten senken will, hat laut Beobachter neben einem Wechsel der Krankenkasse weitere Optionen. Dazu zählen Anpassungen am Versicherungsmodell und an der Franchise. Diese Stellschrauben hängen vom individuellen Gesundheitszustand und der Risikobereitschaft ab.

Was heisst das fuer Vermieter?

Die höheren Prämien belasten die Budgets von Mieterhaushalten. Bei einem bereits engen Haushaltsbudget kann das die Spielräume für Mietzins und Nebenkosten verkleinern. Wer als Vermieter Mieterwechsel oder Zahlungsverzug vermeiden will, tut gut daran, Nebenkostenabrechnungen transparent zu halten und bei Zahlungsschwierigkeiten früh das Gespräch zu suchen. Kantonale Unterschiede bei der Prämienentwicklung können die Belastung regional verschieden ausfallen lassen.