SNB meldet 44,2 Mrd. Franken Gewinn nach neun Monaten

Redaktion2 min read31.10.2026, 00:00vor 20 Stunden
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SNB meldet 44,2 Mrd. Franken Gewinn nach neun Monaten

Die Schweizerische Nationalbank weist für die ersten drei Quartale 2026 einen Gewinn von 44,2 Milliarden Franken aus, getragen von den Fremdwährungspositionen.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat in den ersten drei Quartalen 2026 einen Gewinn von 44,2 Milliarden Franken erzielt. Das teilte sie am Freitag mit. Der SNB Gewinn stammt zum grössten Teil aus den Fremdwährungspositionen, die 43,3 Milliarden Franken beisteuerten.

Auf diesen Anlagen nahm die SNB 10,7 Milliarden Franken an Zinsen und 2,3 Milliarden Franken an Dividenden ein. Dem standen Zinsaufwände von 0,7 Milliarden Franken gegenüber. Bei Zinspapieren und ähnlichen Anlagen entstand ein Kursverlust von 22,6 Milliarden Franken, Beteiligungspapiere wie Aktien brachten Kursgewinne von 23,7 Milliarden Franken. Wechselkursbedingte Gewinne beliefen sich auf 29,8 Milliarden Franken.

Der mengenmässig unveränderte Goldbestand trug einen Bewertungsgewinn von 1,2 Milliarden Franken bei. Ende September wurde ein Kilo Gold mit 112'118 Franken bewertet, Ende 2025 waren es 110'919 Franken. Auf den Frankenpositionen erzielte die SNB 100 Millionen Franken, vor allem durch die Verzinsung von Giroguthaben und Geschäfte zur Abschöpfung von Liquidität.

Jahresergebnis bleibt offen

Nach neun Monaten lässt sich laut SNB nur bedingt auf das Jahresergebnis schliessen. Gold, Devisen und Kapitalmärkte bestimmen das Resultat, starke Schwankungen sind laut Nationalbank die Regel. Der SNB Gewinn von 44,2 Milliarden Franken gilt vor der Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven. Diese Zuweisung legt die SNB erst Ende Jahr fest. Davon hängt auch ab, ob und in welcher Höhe Bund und Kantone eine Ausschüttung erhalten.

Was heisst das für Vermieter?

Der SNB Gewinn entsteht überwiegend aus Bewertungs- und Währungseffekten und sagt nichts über die nächsten geldpolitischen Schritte aus. Für Hypothekarkosten und Referenzzinssatz sind weiterhin die Zinsentscheide der Nationalbank massgebend, nicht ihr Zwischenergebnis. Vermieter mit variabler Finanzierung sollten deshalb die geldpolitische Lagebeurteilung im Blick behalten und nicht das Gewinnergebnis.

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